3.
Die Spielidee
Die
Spielidee ist, die eigenen Kugeln näher an der Setzkugel zu platzieren,
als die gegnererische Paretei. Solang die gegnerische Kugel besser
liegt,
ist man am Zug (setzen oder schießen). Für jede Kugel, die nach einem
Durchgang näher am Pallinp liegt, als die beste Kugel des Gegners,
wird jeweils ein Punkt gewertet. Ein Durchgang ist vorbei, wenn beide
Parteien
alle Kugeln gespielt haben. Anschließend spielt man von der anderen
Bahnseite. Das Spiel ist ist zuende, sobald man 15 Punkte erreicht.
Man kann jedoch auch bis zu Elf oder zwölf Punkte spieln.
4.
Die Mannschaften
Es
spielen zwei Parteien gegeneinander:
- Einzel: 4 Kugeln pro Spieler
- Doppel: 2 Kugeln pro Spieler (4 Kugeln je Mannschaft)
- Dreier: 2 Kugeln pro Spieler (4 Kugeln je Mannschaft).
Einwurf
des Pallino
Am
Anfang des Spiels wird der Pallino auf den Punkt P (P’) gelegt.
Im Verlauf des Spiels wirft die Partei den Pallilno ein, die den letzten
Punkt gemacht hat.
- Anlauf bis zur Linie B (B’)
- Der Pallino muss beim Einwurf im Bereich der Linien
D – B’ bzw. D – B ohne vorherige Bodenberührung zum
Liegen kommen.
- Der Mindestabstand zur Seitenbande beträgt 13 cm
- beim Setzen versucht man die eigene Kugel so nah wie
möglich an den Pallino heranzurollen.
- Anlauf bis zur Linie B (B’)
- Der Schuß ist ungültig, wenn eine Kugel oder der
vom Pallino um mehr als 70 cm vorgeschoben wird, gemessen vom Kugelmittelpunkt.
Die ungültige Kugel kommt aus dem Spiel, der Spieler muss nochmals setzen.
c)
Schuss
Vor jedem Schuss muss man dem Schiedsrichter mitteilen, mit welcher
Schussvariante (Raffa oder Volvo) man welche Kugel schießen will
- Raffa:
Anlauf bis zur Linie B (B’)
Die
geworfene Kugel darf erst hinter der Linie aufsetzen.
- Volvo
Die geworfene Kugel darf nicht weiter als 40 cm vor der Zielkugel aufschlagen
(Schiedsrichter muss erst markieren).
d) Bandenberührung
Wenn die Kugel die Bande berührt, ohne vorher eine andere Kugel getroffen
zu haben, ist der Wurf ungültig
e)
Vorteilsregel
Die Vorteilsregel ist das Recht einer Mannschaft, einen nicht
regulären Wurf des Gegners unter Einbeziehung aller daraus ergebender
Folgen für gültig zu erklären. Bevor der Schiedsrichter eine Kugel entfernt,
muss das gegnerische Team gefragt werden, ob Sie den Vorteil nutzen
und damit der Wurf gezählt wird.
f)
Bersaglio
Ist der Abstand zweier Kugeln geringer als 13 cm, so sind diese „bersaglio“
und werden somit also zusammengehöriges Ziel betrachtet. (Wichtig beim
schießen).
6.
Schiedsrichter
Leiter des Spiels, er hat die Aufgabe, die Positionen der Kugeln aus
dem Spielfeld tz markieren und Abstandsmessungen duchzuführen. Er hat
bei ungültigen Würfen die geworfene Kugel zu annulieren und die verschobenen
Kugeln zurück auf ihren ursprünglichen Platz zu stellen, sofern die
Vorteilsregel nicht in Anspruch genommen wird.
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